
| Waldalgesheim | ||
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„Waidmanns Heil“ im Waldalgesheimer Wald. Die Gemeinde hat entschieden, von 2010 an die Jagd selbst in die Hand zu nehmen, um die erheblichen Wildschäden zu verringern. Die Jagd wird strengen Richtlinien unterworfen, die Wild- und Naturschutz gleichermaßen berücksichtigen.
So werden die Jagdzeiten so kurz wie möglich gehalten, aber so lang wie nötig, um Abschussvorgaben zu erreichen. Die Jagd wird nach wildbiologischen Kriterien und in Intervallen durchgeführt und keinesfalls nachts. Dadurch ist gesichert, dass das Wild in seinem Lebensraum nicht einer ständigen Beunruhigung ausgesetzt ist. Auch werden keine Schwarzwildkirrungen erlaubt sein, also eine Jagd, bei der die Tiere durch Futter angelockt werden.
Ziel der Bejagung im Waldalgesheimer Revier sind eine Verringerung der Wildschäden und angepasste Wildbestände. Selbstverständlich sind auch gerade die einheimischen Jäger aufgerufen, sich an der ortsnahen Jagd zu beteiligen. Unter anderem wird es Bockjagdtage, Kahlwildtage und Rotwildtage geben. Mehr Information über die Jagdintervalle und Teilnahmevoraussetzungen erteilt der Revierförster.